Stalker †

Donnerstag, 16. Februar 2012

Petit rose.

Die Schneedecke erschwert es dem Leben zu atmen. Sie drückt sich nieder, mit ihrem ganzen Gewicht. Greift mit ihren eisigen Flocken nach jedem Hauch. Bettet sich auf die Pflanzen. Ein Blinzeln lang erkenne ich die Wahrheit. Doch es obsiegt das Trugbild einer Schneelandschaft. Kinderträume.Doch dieser Schnee bedeutet Kälte und Einsamkeit. Er reicht soweit das Auge blickt. Bis an das Ende des Horizont und erstreckt sich noch darüber hinaus. Meine Schritten drücken dem Schnee den letzten Atem aus. Ächzend ergibt er sich meinem Gewicht. Es ist still. Nur das Geräusch des erstickenden Schees. Ein Fuchs, mitten auf dem offenen Feld. Sein rot tränkt die Unschuld des Schnees. Es bricht das Trugbild boshaft auf. Mein Gewicht verlagert sich und mit jedem Stolpern sinke ich tiefer. Der Schnee greift nach meinen Knöcheln. Oder gibt er einfach auf. Die Augen des Fuchses folgen meinen Schritten mit wachsamen Blick. Er rührt sich nicht. Ich bin nicht gekommen um ihn zu zähmen. Ich bin nicht gekommen um mir die Schuld zum Freund zu machen. Eine Eisschicht bedeckt den Fluss. Schützt das Leben in ihm vor dem erstickendem Weiß. Das Flusswasser fließt rot. Und ich bange, dass das Eis nicht bricht.   











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